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	<title>Wo ist die Zeit?</title>
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	<description>Gedanken zu ebendieser und verwandten Themen.</description>
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		<title>Ich hab&#8217; Facebook, wozu brauch&#8217; ich ein Leben?</title>
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		<pubDate>Mon, 18 Apr 2011 21:52:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Clemens Wolf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Cogitandum]]></category>
		<category><![CDATA[facebook]]></category>

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		<description><![CDATA[Es ist ein geflügeltes Wort und hinter diesem Wort steht ein Phänomen, das längst nicht mehr nur unsere Generation erfasst hat, sondern auch ältere Semester zunehmend fasziniert: Die Rede ist, wie könnte es anders sein, von Facebook. So ein Account im Gesichtsbuch hat ja auch immense Vorteile: Man kann auf verschiedene Weisen mit Freunden und [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=lupuslucens.wordpress.com&amp;blog=11769627&amp;post=295&amp;subd=lupuslucens&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist ein geflügeltes Wort und hinter diesem Wort steht ein Phänomen, das längst nicht mehr nur unsere Generation erfasst hat, sondern auch ältere Semester zunehmend fasziniert: Die Rede ist, wie könnte es anders sein, von Facebook.</p>
<p>So ein Account im Gesichtsbuch hat ja auch immense Vorteile: Man kann auf verschiedene Weisen mit Freunden und Bekannten kommunizieren, alle möglichen (mehr oder weniger) interessanten Inhalte teilen usw. usf. Zugegeben, man ist dazu verleitet, es mit dem (Mit-)Teilen etwas zu übertreiben, aber das lesen ja eh nur die paar Freunde, und außerdem: Ein bisschen „Oversharing“ ist doch wirklich nicht sooo schlimm. Oder&#8230;?<span id="more-295"></span></p>
<p>Fest steht, dass viele Facebook-User nicht genau realisieren, was sie da eigentlich alles mit wem teilen (und da nehme ich mich selbst auch nicht aus). Lässt man Überlegungen des Datenschutzes u.Ä. mal außer Acht, stellt sich immer noch die Frage: Wen interessiert das alles eigentlich? Aber schön, dank Facebook weiß ich jetzt wenigstens, dass X heute auf dem Schöckl war, Y sich über die Ferien freut und Z letztes Wochenende ein bisschen zu viel Party gemacht hat. So far, so good – no harm done.</p>
<p>Wirklich fragwürdig wird es für mich aber, wenn Menschen meinen, persönliche/zwischenmenschliche Probleme auf Facebook thematisieren – oder noch schlimmer, mit dem Konfliktpartner austragen – zu müssen. Ich will eigentlich nicht wissen, welche Schwester heute einen Schreikrampf bekommen hat, wer schon wieder von seinem Partner/seiner Partnerin enttäuscht ist oder wer Stress mit dem besten Freund hat. (Und wenn doch, dann spreche ich mit den betreffenden Menschen. Ganz altmodisch, per Telefon oder noch besser persönlich.) Solche Dinge gehören einfach nicht auf Facebook, sichtbar für hunderttausend Freunde und wahrscheinlich für so ziemlich jeden anderen Internetbenutzer, der über die entsprechenden Fähigkeiten verfügt, sich (legal oder weniger legal) Zugang zu geschlossenen Netzwerken zu verschaffen. Hierzu eine kleine Überlegung: Telefoniert jemand in der Straßenbahn zu laut und spricht dabei vielleicht auch noch über Persönliches, reagiert man meist indigniert, schüttelt innerlich den Kopf und denkt sich: „Na, der posaunt da Persönliches einfach so hinaus&#8230;?!“. Dabei ist es mit dem Oversharing auf Facebook ist eigentlich nicht anders: Mit einem Klick weiß die ganze (virtuelle) Welt Bescheid.</p>
<p>Sogar darüber, dass der nette Kollege S seit Tagen Brechdurchfall hat.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/lupuslucens.wordpress.com/295/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/lupuslucens.wordpress.com/295/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/lupuslucens.wordpress.com/295/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/lupuslucens.wordpress.com/295/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/lupuslucens.wordpress.com/295/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/lupuslucens.wordpress.com/295/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/lupuslucens.wordpress.com/295/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/lupuslucens.wordpress.com/295/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/lupuslucens.wordpress.com/295/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/lupuslucens.wordpress.com/295/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/lupuslucens.wordpress.com/295/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/lupuslucens.wordpress.com/295/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/lupuslucens.wordpress.com/295/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/lupuslucens.wordpress.com/295/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=lupuslucens.wordpress.com&amp;blog=11769627&amp;post=295&amp;subd=lupuslucens&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Es lebe das Bildungsfernsehen!</title>
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		<pubDate>Thu, 03 Mar 2011 23:13:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Clemens Wolf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Cogitandum]]></category>
		<category><![CDATA[germany's next topmodel]]></category>
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		<description><![CDATA[Nicht erst seit der aktuellen Staffel ist „Germany’s Next Topmodel“ eine Show der Superlative und der Rekorde: Man hat die größten Castings mit den meisten Mädchen, die ausgefallensten Shootings mit den angesagtesten Fotografen. Und rekordverdächtig ist es auch, wie sich die Sendung immer wieder selbst an Niveau unterbietet. Seit heute Abend allerdings hat GNTM offiziell [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=lupuslucens.wordpress.com&amp;blog=11769627&amp;post=266&amp;subd=lupuslucens&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nicht erst seit der aktuellen Staffel ist „Germany’s Next Topmodel“ eine Show der Superlative und der Rekorde: Man hat die größten Castings mit den meisten Mädchen, die ausgefallensten Shootings mit den angesagtesten Fotografen. Und rekordverdächtig ist es auch, wie sich die Sendung immer wieder selbst an Niveau unterbietet. Seit heute Abend allerdings hat GNTM offiziell einen Weltrekord inne, und zwar so richtig offiziell, wie Modelmama Heidi Klum stolz zu berichten weiß, „so mit Guinness-Buch&#8230; der Weltrekorde“ und so.<span id="more-266"></span></p>
<p>Apropos das eigene Niveau unterbieten: Bereits in der ersten Episode der neuen Staffel von GNTM scheint es die Maxime gewesen zu sein, möglichst viele Stereotype auszuschlachten. Was bietet sich da besser an als Schuhe? „Schuhe – der Traum jedes Mädchens“, kommentierte der Off-Sprecher pathetisch, als die Mädchen zum Auftakt des Weltrekordversuchs (die Disziplin war übrigens Weitlaufen in High-Heels) in einen Raum voller Schuhe geführt wurden.</p>
<p>Ähnlich klischeehaft ging es auch beim ersten Livewalk der Kandidatinnen weiter: Enttäuscht zeigte sich Heidi, als eine der Kandidatinnen, eine Bayerin, ihrer Meinung nach nicht „bayerisch“ genug sprach – denn als erfahrene Dialektologin stelle Frau Klum natürlich sofort fest, dass der Dialekt des Mädchens nicht bayerisch klinge, und stellte sogleich unter Beweis, dass „sogar ich besser bayerisch kann“. Als das Mädchen dann auch noch beim Jodeltest durchfiel, fiel die Jury ihrerseits aus allen Wolken. „Aus Bayern, und nicht mal jodeln kann sie?!“</p>
<p>Stereotyp ist, wie immer, übrigens auch die GNTM-Jury besetzt: Neben Heidi nehmen wieder ein Quotenschwuler und ein Pseudo-Frauenheld hinter dem Jurypult Platz. Praktischerweise heißen die beiden diesmal wenigstens gleich.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/lupuslucens.wordpress.com/266/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/lupuslucens.wordpress.com/266/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/lupuslucens.wordpress.com/266/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/lupuslucens.wordpress.com/266/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/lupuslucens.wordpress.com/266/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/lupuslucens.wordpress.com/266/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/lupuslucens.wordpress.com/266/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/lupuslucens.wordpress.com/266/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/lupuslucens.wordpress.com/266/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/lupuslucens.wordpress.com/266/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/lupuslucens.wordpress.com/266/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/lupuslucens.wordpress.com/266/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/lupuslucens.wordpress.com/266/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/lupuslucens.wordpress.com/266/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=lupuslucens.wordpress.com&amp;blog=11769627&amp;post=266&amp;subd=lupuslucens&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Pragmatisches zur phonetischen Realisierung</title>
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		<pubDate>Fri, 25 Feb 2011 23:28:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Clemens Wolf</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Seit einem Semester studiere ich an der Karl Franzens-Universität Transkulturelle Kommunikation (neudeutsch für Dolmetsch-/Übersetzungsstudium). Durch die intensive Auseinandersetzung mit Sprache aus verschiedensten Blickwinkeln bin ich noch pingeliger geworden, was den richtigen Gebrauch von Sprache anbelangt, als ich es ohnehin schon war. Familie und Freunde treibe ich mit dem notorischen Korrigieren sprachlicher Unfeinheiten, falscher Fälle oder [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=lupuslucens.wordpress.com&amp;blog=11769627&amp;post=261&amp;subd=lupuslucens&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit einem Semester studiere ich an der Karl Franzens-Universität Transkulturelle Kommunikation (neudeutsch für Dolmetsch-/Übersetzungsstudium). Durch die intensive Auseinandersetzung mit Sprache aus verschiedensten Blickwinkeln bin ich noch pingeliger geworden, was den richtigen Gebrauch von Sprache anbelangt, als ich es ohnehin schon war. Familie und Freunde treibe ich mit dem notorischen Korrigieren sprachlicher Unfeinheiten, falscher Fälle oder Aussprache-Patzern langsam, aber sicher in den Wahnsinn – und, ehrlich gesagt, muss das ja auch wirklich nicht sein, ich selbst sage und schreibe wahrscheinlich genauso viel Blödsinn wie alle anderen.</p>
<p>Anders als bei einer Konversation im Familien- oder Freundeskreis sollte man etwa bei Medienberichten erwarten, dass auf korrekte Ausdrucksweise sorgfältiger geachtet wird.<span id="more-261"></span> Nehmen wir nur einmal die Aussprache von (v.a. fremdländischen) Namen in Rundfunk und Fernsehen als Beispiel: In beinahe jeder Nachrichtensendung hört man Neues aus Libyen – neu sind teilweise aber nicht nur die Informationen, sondern auch die Aussprachevarianten. Fakt ist allerdings, dass das Land ausgesprochen weder „Lübien“, „Libüen“ noch „Lübüen“ heißt, sondern „Libien“ – ein Gegencheck mit Wikipedia dauert etwa eine Sekunde und liefert sowohl die Lautschrift als auch eine Audiodatei, in der man die richtige Aussprache anhören kann.</p>
<p>Selbiges gilt auch für WikiLeaks-Gründer Julian Assange, der in den letzten Monaten die Medien beherrschte – meist „Ässänsch“ getauft (was ja noch bis zu einem gewissen Grad nachvollziehbar ist), wurde ihm heute in der ZIB24 sogar der wundesame Name „Ässönsch“  zuteil; beide Varianten sind allerdings falsch, auch das lässt sich mit einem kurzen Gegencheck bei Wikipedia in Sekundenschnelle nachprüfen.</p>
<p>Um noch einmal auf das Thema Libyen zurückzukommen: Vor einige Probleme stellt die Medien auch die richtige Schreibung des Namens Muammar al-Gaddafi: meist ist „Gaddafi“ zu lesen, andere Medien (z.B. die „Presse“) schreiben Gadhafi, wieder andere „Gaddhafi“. Das bereits viel zitierte Wikipedia bietet in diesem Fall die Schreibweisen „Gaddafi“ oder „Qhaddafi“ an.</p>
<p>An dieser Stelle sei übrigens bemerkt, dass ich Wikipedia absolut nicht für allwissend halte – mit einer Fehlerquote von angeblich nur etwa einem Prozent ist man jedoch deutlich besser damit beraten, schnell bei Wikipedia nachzuschauen, als einfach irgendetwas zu sagen/schreiben (immerhin hat man so die Chance, zu 99% richtig zu liegen).</p>
<p>Doch nicht nur Nachrichtensendungen und die Tagespresse warten mit allerlei Wunderlichkeiten sprachlicher Natur auf: Ein Highlight auf diesem Gebiet ist jeden Donnerstag auch „Little Britain“. Der ORF strahlt (Gott sei Dank) die englische Originalfassung aus, (leider) mit deutschen Untertiteln. Diese Untertitel zeichnen sich bisweilen nämlich dadurch aus, dass das Gesagte wörtlich übersetzt wird, auch wenn die englische Formulierung beispielsweise schwach motiviert bzw. idiomatisch ist – und somit im deutschen etwas ganz Anderes bedeutet. Bisweilen werden englische Formulierungen zudem einfach mit einer falschen Bedeutung ins Deutsche übersetzt. So sagte letzte Woche beispielsweise ein Jäger zum anderen „I think you can take that [i.e. some animal] down“ – die deutsche Übersetzung dafür lautete „Ich denke, du kannst das runternehmen“. Ähnlich seltsam mutet etwa auch die Übersetzung von „I really want you“ (situationsbedingt ist klar, dass diese Aussage in sexueller Hinsicht zu verstehen ist) zu „Ich mag dich wirklich sehr“ an.  Hierbei frage ich mich, wie solche Fehler jemandem passieren können, der wahrscheinlich ein abgeschlossenes Studium in diesem Bereich hat hat, in jedem Fall aber eine Übersetzertätigkeit ausführt, für die im Normalfall eine gewisse Qualifikation vorausgesetzt wird.</p>
<p>Natürlich gibt es Schlimmeres als solche Fehler und wir könnten zugegebenermaßen froh sein, wenn das die größten Probleme auf der Welt wären. Nichtsdestotrotz sollten solche Patzer in den Medien nicht (oder zumindest nicht so häufig) passieren – denn so wie man von einem guten Tischler erwartet, dass ein von ihm produziertes Möbelstück keine groben Schnitzer aufweist, so erwartet man auch von jemandem, der berufsmäßig mit Worten zu tun hat, dass er so banale Fehler vermeidet.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/lupuslucens.wordpress.com/261/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/lupuslucens.wordpress.com/261/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/lupuslucens.wordpress.com/261/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/lupuslucens.wordpress.com/261/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/lupuslucens.wordpress.com/261/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/lupuslucens.wordpress.com/261/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/lupuslucens.wordpress.com/261/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/lupuslucens.wordpress.com/261/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/lupuslucens.wordpress.com/261/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/lupuslucens.wordpress.com/261/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/lupuslucens.wordpress.com/261/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/lupuslucens.wordpress.com/261/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/lupuslucens.wordpress.com/261/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/lupuslucens.wordpress.com/261/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=lupuslucens.wordpress.com&amp;blog=11769627&amp;post=261&amp;subd=lupuslucens&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Sow the seeds of misinformation! (oder: Wie T-Mobile Anti-Aufklärung betreibt)</title>
		<link>http://lupuslucens.wordpress.com/2010/07/06/sow-the-seeds-of-misinformation/</link>
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		<pubDate>Tue, 06 Jul 2010 01:15:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Clemens Wolf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Cogitandum]]></category>
		<category><![CDATA[aids]]></category>
		<category><![CDATA[hiv]]></category>
		<category><![CDATA[philippes projekt]]></category>
		<category><![CDATA[t-mobile]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein 20-jähriger Steirer wandert von Vorarlberg nach Wien, mit dem Ziel, über HIV und AIDS aufzuklären. Das ist Philippes Projekt. Unterstützt wird der junge Mann in seinem einzigartigen und tollen Vorhaben vom österreichischen Mobilfunkanbieter T-Mobile, der 2010 &#8222;sein soziales Engagement&#8220; weiter ausbaut und deshalb in diesem Jahr seinen Aufmerksamkeitsschwerpunkt auf die Thematik HIV und AIDS [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=lupuslucens.wordpress.com&amp;blog=11769627&amp;post=218&amp;subd=lupuslucens&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein 20-jähriger Steirer wandert von Vorarlberg nach Wien, mit dem Ziel, über HIV und AIDS aufzuklären. Das ist <a href="http://philippes-projekt.at/">Philippes Projekt</a>. Unterstützt wird der junge Mann in seinem einzigartigen und tollen Vorhaben vom österreichischen Mobilfunkanbieter T-Mobile, der 2010 &#8222;sein soziales Engagement&#8220; weiter ausbaut und deshalb in diesem Jahr seinen Aufmerksamkeitsschwerpunkt auf die Thematik HIV und AIDS legt.<br />
<span id="more-218"></span></p>
<blockquote><p>Genauer gesagt geht es um <strong>Aufklärung</strong> und Prävention, sowie die Unterstützung betroffener Menschen in Not.</p></blockquote>
<p>(<a href="http://philippes-projekt.at/wie-alles-begann?WT.ac=myproject_Navi_wiealles">»Wie alles begann«</a>, Absatz 2, abgerufen 2010-07-05; Hervorhebung von mir)</p>
<p>Vor allem mit der Aufklärung nimmt es T-Mobile, das laut <a href="http://philippes-projekt.at/impressum?WT.ac=myproject_SubNavi_impressum">Impressum</a> für den Inhalt der Webiste zu Philippes Projekt verantwortlich ist, ganz genau &#8211; unter anderem mit diesem kryptischen Satzgebilde:</p>
<blockquote><p>Fakt ist: Das Acquired Immune Deficiency Syndrome (kurz AIDS) ist immer noch eine unheilbare Krankheit. Zwar werden Medikamente für Infizierte immer effizienter, jedoch können Sie nur die Lebenserwartung erhöhen. Eine vollständige Heilung von HIV ist nicht möglich.</p></blockquote>
<p>(<a href="http://philippes-projekt.at/projekt?WT.ac=myproject_Navi_Projekt">»Philippes Projekt«</a>, Absatz 3, abgerufen 2010-07-05)</p>
<p>Grundsätzlich ist zwar an diesem Absatz nichts falsch, aber irreführend ist er dennoch: Zuerst ist von AIDS (Acquired Immunodeficiency Syndrome, also der Krankheit) die Rede, im nächsten Satz geht es um HIV (Human Immunodeficiency Virus, also den Krankheitserreger); diese Bezeichnung ist aber nicht näher erklärt, sodass jemand, der über AIDS nicht genau Bescheid weiß, annehmen könnte, HIV und AIDS seien das Gleiche.</p>
<p>Diesem Irrtum dürfte der Verfasser der Website-Inhalte auch selbst unterlegen sein, denn in Philippes Biographie heißt es:</p>
<blockquote><p>Er musste miterleben, wie ein Bekannter seines Vaters <strong>am HI-Virus erkrankte</strong>. Besonders in Erinnerung blieb ihm dabei, dass die Welt dem <strong>AIDS-Infizierten</strong> den Rücken zukehrte und am Ende nur noch Philippes Vater für seinen Freund da war.</p></blockquote>
<p>(<a href="http://philippes-projekt.at/biographie?WT.ac=myproject_Navi_Bio">»Philippes Biographie«</a>, Absatz 3, abgerufen 2010-06-28 <em>[Hinweis: Link führt zur aktuellen Version]</em>; Hervorhebung von mir)</p>
<p>Wie bereits oben erläutert ist AIDS die Krankheit und HIV ihr Erreger. Insofern sind sowohl die Formulierung &#8222;(…) am HI-Virus erkrankte&#8220; als auch &#8222;AIDS-Infizierter&#8220; vollkommener Blödsinn. Richtig wäre es vielmehr umgekehrt: Denn man infiziert sich mit dem HI-Virus und erkrankt an AIDS.</p>
<p>Zugegeben, man könnte diese Fehler auch als sprachliche Ungenauigkeiten und ferner nicht relevant abtun. Das wäre allerdings falsch. Warum?</p>
<p>Wer liest, dass jemand am HI-Virus erkrankt ist oder sich mit AIDS infiziert hat, kann aus diesen falschen Formulierungen diverse falsche Rückschlüsse ziehen. Beispielsweise könnte man anhand dieser Aussagen denken, dass nach dem Kontakt mit dem Virus sofort die Krankheit ausbricht.</p>
<p>Solche falschen Rückschlüsse können zu falschem Verhalten hinsichtlich der Prävention führen, sie schüren Angst und tragen weiter zur Stigmatisierung von AIDS, die ohnehin ein großes Problem darstellt, bei.</p>
<p>In meiner Schulzeit bin ich vom Österreichischen Jugendrotkreuz im Rahmen der Peer-Group-Education ausgebildet worden, für gleichaltrige Mitschüler Workshops zum Thema AIDS- und Suizid-Prävention abzuhalten. Immer wieder ist uns im Zuge dieser Ausbildung erklärt und veranschaulicht worden, wie wichtig im Zusammenhang mit AIDS-Prävention die lückenlose Aufklärung ist. Und dazu gehört auch, Begriffe wie HIV und AIDS unterscheiden zu können und zu wissen, was sie genau bedeuten. Denn auch aus meiner Erfahrung als Peer weiß ich, wie wenig junge Leute teilweise über HIV und AIDS wissen und welche falschen Auffassungen sich aus ihrem unzureichenden Wissen ergeben können.</p>
<p>Unter diesen Aspekten betrachtet sind solche sprachlichen Patzer, wie sie auf der Website von Philippes Projekt passiert sind, nicht nur sehr peinlich für ein Unternehmen, dessen Schwerpunkt im heurigen Jahr in der AIDS-Prävention und Aufklärung liegt, sondern auch eher kontraproduktiv, was eben die Aufklärung über HIV und AIDS anbelangt.</p>
<p>Aus diesem Grund habe ich T-Mobile auch mit meiner Kritik per E-Mail kontaktiert. Heute, über eine Woche später, habe ich noch immer keine Antwort oder Rückmeldung auf meinen Hinweis erhalten.</p>
<p>T-Mobile hat mittlerweile allerdings zumindest die entsprechende Passage geändert, sodass nun faktisch richtiger formuliert ist:</p>
<blockquote><p>Er musste miterleben, wie ein Bekannter seines Vaters <strong>an AIDS erkrankte</strong>. Besonders in Erinnerung blieb ihm dabei, dass die Welt dem <strong>HIV-Infizierten</strong> den Rücken zukehrte und am Ende nur noch Philippes Vater für seinen Freund da war.</p></blockquote>
<p>(ebda, abgerufen 2010-07-05; Hervorhebung von mir)</p>
<p>Diese Korrektur wurde aber auch erst innerhalb der letzten zwei Tage vollzogen (ich habe in etwa alle zwei Tage nachgesehen, ob noch immer die falschen Formulierungen online sind).</p>
<p>Es ist zwar zu begrüßen, dass T-Mobile die entsprechende Passage korrigiert hat; bis dahin stand allerdings wochenlang die fehlerhafte Version im Internet. Zudem ist Philippes Projekt mit seiner Ankunft in Wien dieser Tage zu Ende gegangen, was bedeutet, dass sicher auch das Interesse an der Website abebben wird und nicht annähernd so viele Menschen die korrigierte Version lesen werden, wie die falsche gelesen haben.</p>
<hr />
<p><em>Im Post Scriptum eine kurze Anmerkung, um etwaigen Missverständnissen vorzubeugen:</em></p>
<p>Ich wurde von einer Leserin gefragt, ob etwas gleich kontraproduktiv sei, bloß weil es Fehler enthalte. Dazu ist festzuhalten, dass grundsätzlich nichts, was der Aufklärung über bzw. Prävention von AIDS dient, als kontraproduktiv oder an sich negativ zu bewerten ist.</p>
<p>Im Gegenteil: Es gibt nach wie vor viel zu wenig Aufklärung, weshalb alle Initivativen, Projekte etc. als sehr, sehr, SEHR positiv zu bewerten sind. Ich finde, dass &#8222;Philippes Projekt&#8220; eine wirklich tolle Sache ist, der durch die Bewerbung und Unterstützung von T-Mobile die nötige Aufmerksamkeit seitens der Öffentlichkeit zuteil wurde. Auch ist es grundsätzlich sehr lobenswert, dass T-Mobile Projekte im Bereich der AIDS-Prävention finanziell und medial unterstützt. Das ist ein tolles Zeichen im Sinne der Solidarität und Aufklärung.</p>
<p>Nichtsdestotrotz bin ich, wie in meinem Artikel geäußert, der Ansicht, dass Prävention nur über lückenlose Aufklärung funktioniert, und dazu gehört es eben auch, bei Fachbegriffen genau zu sein. (Welche Fehlschlüsse sich sonst ziehen lassen, habe ich ja bereits zur Genüge erläutert).</p>
<p>Abschließend möchte ich also festhalten, dass sich meine Kritik nur gegen diese falschen Informationen auf der Website gerichtet hat und ich das Verbreiten solcher Informationen im Massenmedium Internet sehr wohl als kontraproduktiv empfinde &#8211; nicht aber das, was dahinter steht, nämlich Aufklärung und Prävention fördern zu wollen. Das ist <strong>wirklich lobenswert</strong>.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/lupuslucens.wordpress.com/218/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/lupuslucens.wordpress.com/218/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/lupuslucens.wordpress.com/218/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/lupuslucens.wordpress.com/218/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/lupuslucens.wordpress.com/218/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/lupuslucens.wordpress.com/218/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/lupuslucens.wordpress.com/218/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/lupuslucens.wordpress.com/218/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/lupuslucens.wordpress.com/218/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/lupuslucens.wordpress.com/218/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/lupuslucens.wordpress.com/218/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/lupuslucens.wordpress.com/218/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/lupuslucens.wordpress.com/218/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/lupuslucens.wordpress.com/218/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=lupuslucens.wordpress.com&amp;blog=11769627&amp;post=218&amp;subd=lupuslucens&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Willkommen im Dreck!</title>
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		<pubDate>Tue, 22 Jun 2010 16:05:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Clemens Wolf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[festival]]></category>
		<category><![CDATA[green day]]></category>
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		<description><![CDATA[Es ist dreckig, es ist laut und es stinkt. Es gibt wenig Wasser und keinen Schatten, dafür aber viel Bier und andere alkoholische Getränke. Gegessen und geschlafen wird nur in Ausnahmefällen, aber beides ist ohnehin überbewertet. Genauso wie sanitäre Einrichtungen und über ein Mindestmaß hinausgehende Körperhygiene. Wer tut sich das freiwillig an, fragt sich da [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=lupuslucens.wordpress.com&amp;blog=11769627&amp;post=178&amp;subd=lupuslucens&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist dreckig, es ist laut und es stinkt. Es gibt wenig Wasser und keinen Schatten, dafür aber viel Bier und andere alkoholische Getränke. Gegessen und geschlafen wird nur in Ausnahmefällen, aber beides ist ohnehin überbewertet. Genauso wie sanitäre Einrichtungen und über ein Mindestmaß hinausgehende Körperhygiene.</p>
<p>Wer tut sich das freiwillig an, fragt sich da der Außenstehende, und bezahlt auch noch dafür?<span id="more-178"></span> Die Antwort lautet: Rund 150.000 Festivalwütige beim Novarock 2010. Ich war einer davon und auch ich habe mein zivilisiertes Dasein eingetauscht gegen drei Tage Campingalltag mit Dosenbier, Konservennahrung, viel zu viel Sonne und vor allem eines: (zumindest vorwiegend) gute Musik.</p>
<p>Als Festivalneuling war ich zwar eingedeckt mit guten Ratschlägen, vorsichtigen Warnungen und sehr viel Gepäck (und fühlte mich auch dementsprechend gut vorbereitet), am Festivalgelände eingelangt musste ich jedoch trotzdem feststellen, dass ich mir das alles ganz anders vorgestellt hatte und irgendwie keinen Plan hatte.</p>
<p>Überrascht hat mich vor allem eine Sache: der Dreck. Mir war zwar klar, dass ein Festival sicher nicht der sauberste Ort der Welt ist, aber ich hätte mir trotzdem nicht erwartet, Menschen zu sehen, die es sich zufrieden in ihrem eigenen Müll bequem gemacht haben.</p>
<div id="attachment_182" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://lupuslucens.files.wordpress.com/2010/06/dsc00008.jpg"><img class="size-medium wp-image-182" title="Novarock: Willkommen im Dreck" src="http://lupuslucens.files.wordpress.com/2010/06/dsc00008.jpg?w=300&#038;h=225" alt="Novarock1" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Willkommen im Dreck: am Novarock 2010</p></div>
<p>Musikalisch gesehen war das Novarock 2010 dagegen auf jeden Fall eine saubere Sache:</p>
<p>Die Klänge von <strong>Guadalajara</strong> begleiteten mich auf der Suche nach dem für uns reservierten Zeltplatz, der sich praktischerweise vom Eingang aus gesehen genau am anderen Ende des Geländes befand. Die Bühnenperfomance kann ich also nicht beurteilen, musikalisch allerdings fand ich die Gruppe sehr ansprechend.</p>
<p>Das erste „richtige“ Konzert sah ich auf der Newcomer-Bühne „Plingg Stage“, und zwar von der Wiener Band <strong>Kingsize Menu</strong>. Fazit: Eine nette Band für irgendein Dorffest, nicht schlecht, aber auch nicht wirklich überragend. Ein bisschen Fremdschämen musste man sich außerdem, da die Jungs sich wie die ganz Großen vorkamen und benahmen – obwohl maximal 80 Leute im Raum waren.</p>
<p>Das <strong>Unplugged-Konzert </strong>der <strong>Sportfreunde Stiller</strong> am Freitagabend war für mich <span style="text-decoration:underline;">das</span> Vorab-Highlight des Line-Ups und somit das Konzert, auf das ich mich am meisten gefreut habe; es blieb aber leider stark hinter den Erwartungen zurück. Sie kamen, sie spielten, sie gingen wieder – alles wirkte irgendwie unspektakulär; die Sportfreunde konnten keine richtige Stimmung aufbauen, zumindest nicht in den hinteren Reihen. Wett gemacht wurde das allerdings durch einen traumhaften Sonnenuntergang sowie die aufwändige Bühnengestaltung der „Sportis“.</p>
<p>Ebenfalls am Freitagabend spielten<strong> Stone Temple Pilots</strong>, deren Konzert für mich bereits nach ca. fünf Minuten zu Ende war, da ich mir diese Mischung aus Schreien und Gitarre nicht länger anhören wollte. Diese Band war in meinen Augen – oder besser gesagt: für meine Ohren – einfach nur grässlich.</p>
<p>Aus diesem Grund begab ich mich auf die Völkerwanderung zurück zu meinem Zelt, von wo aus ich auch das Folge-Konzert von <strong>Rammstein</strong> verfolgte. Lautstärkentechnisch war das wahrscheinlich die bessere Entscheidung, denn es hörte sich trotz der großen Entfernung zur Bühne so an, als würde die Band im Nachbarzelt auftreten. Einziges Manko: Die Show habe ich so leider verpasst, sie soll allerdings super gewesen sein, mit viel Inszenierung, Pyrotechnik und Feuerwerk.</p>
<p>Am Samstag, dem heißesten Tag des Wochenendes, heizten zusätzlich zu den tropischen Temperaturen auch noch <strong>The Hives</strong> richtig ein. Die Musik war super, wie auch die Stimmung im Publikum – und sogar ich, der normalerweise höchstens mit dem Kopf im Takt nickt, hupfte mit. Detail am Rande: Es ist gut, dass The Hives Musik machen und nicht Mode – ihre schwarze Seemannskluft war zwar exzentrisch und witzig; für dieses Outfit würden sie aber maximal die „Goldene Himbeere“ abstauben.</p>
<div id="attachment_183" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://lupuslucens.files.wordpress.com/2010/06/dsc00007.jpg"><img class="size-medium wp-image-183" title="Novarock: The Hives" src="http://lupuslucens.files.wordpress.com/2010/06/dsc00007.jpg?w=300&#038;h=225" alt="Novarock2" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">The Hives am Novarock</p></div>
<p>Nach dem Auftritt der schwedischen Rocker sorgte <strong>Joan Jett with the Blackhearts</strong> für ein bisschen Nostalgie-Feeling. Leider konnte auch sie nicht wirklich Stimmung machen; außerdem wurde wegen einer Unwetterwarnung das Konzert vorzeitig abgebrochen.</p>
<p>Auch das Folgekonzert von <strong>Green Day</strong> fand wegen der Unwetterwarnung mit Verspätung statt, war dafür aber wirklich grandios: Die Stimmung war genial, das Konzert eine Mischung aus ernsthafter Performance und Herumalberei mit dem Publikum, wobei Zweiteres für meinen Geschmack ein bisschen zu dick aufgetragen war.</p>
<p>Den Sonntag brachte ich unfreiwillig konzertfrei zu (da ich packen und mich um eine Mitfahrgelegenheit kümmern musste), und musste so leider auf Schmankerl wie <strong>Alkbottle</strong>, <strong>Bela B</strong>, <strong>The Boss Hoss</strong>, <strong>The Prodigy</strong> oder die <strong>Beatsteaks</strong> verzichten.</p>
<p>Mein Fazit nach Novarock: Nach drei Tagen im Dreck gibt es nichts Schöneres als eine Dusche und ein richtiges Bett. Davon mal abgesehen möchte ich mich an den besten Festival-Ratschlag von allen halten:</p>
<blockquote><p>Reg&#8217; Dich nie wirklich über das Festival auf, denn eins ist gewiß: spätestens wenn dein Kumpel vorschlägt, wieder hinzufahren, stimmst Du unter der Bedingung, daß diesmal alles ganz anders wird, wieder zu&#8230;</p></blockquote>
<p>(Quelle: <a href="http://www.vampster.com/artikel/show/?id=337">Vampster.com</a>)</p>
<p>In diesem Sinne freue ich mich schon auf Novarock 2011. <img src='http://s0.wp.com/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':D' class='wp-smiley' /> </p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/lupuslucens.wordpress.com/178/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/lupuslucens.wordpress.com/178/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/lupuslucens.wordpress.com/178/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/lupuslucens.wordpress.com/178/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/lupuslucens.wordpress.com/178/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/lupuslucens.wordpress.com/178/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/lupuslucens.wordpress.com/178/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/lupuslucens.wordpress.com/178/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/lupuslucens.wordpress.com/178/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/lupuslucens.wordpress.com/178/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/lupuslucens.wordpress.com/178/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/lupuslucens.wordpress.com/178/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/lupuslucens.wordpress.com/178/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/lupuslucens.wordpress.com/178/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=lupuslucens.wordpress.com&amp;blog=11769627&amp;post=178&amp;subd=lupuslucens&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>IuS: Festival-Tipps</title>
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		<pubDate>Tue, 22 Jun 2010 16:04:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Clemens Wolf</dc:creator>
				<category><![CDATA[In uneigener Sache]]></category>
		<category><![CDATA[festival]]></category>
		<category><![CDATA[novarock]]></category>

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		<description><![CDATA[Natürlich bin ich nicht völlig unvorbereitet auf das Novarock-Festival gefahren, sondern habe vorher eifrig Festival-Tipps im Internet recherchiert. Die besten möchte ich natürlich weiterempfehlen: Vampster.com liefert den &#8222;ultimativen 25 Punkte Katalog für ein erfolgreiches Festival&#8220;. Die Tipps klingen auf den ersten Blick vielleicht lustig (und sind es auch), aber &#8211; erschreckenderweise &#8211; stimmen sie alle! [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=lupuslucens.wordpress.com&amp;blog=11769627&amp;post=186&amp;subd=lupuslucens&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Natürlich bin ich nicht völlig unvorbereitet auf das Novarock-Festival gefahren, sondern habe vorher eifrig Festival-Tipps im Internet recherchiert. Die besten möchte ich natürlich weiterempfehlen:</p>
<ul>
<li><strong>Vampster.com</strong> liefert den <a href="http://www.vampster.com/artikel/show/?id=337">&#8222;ultimativen 25 Punkte Katalog für ein erfolgreiches Festival&#8220;</a>. Die Tipps klingen auf den ersten Blick vielleicht lustig (und sind es auch), aber &#8211; erschreckenderweise &#8211; stimmen sie alle!</li>
<li>Auch <strong>TheSite.org</strong> steht Festivalwütigen mit Rat und Tat zur Seite, allerdings von einem mehr humoristischen als praxisbezogenen Standpunkt: Zu empfehlen sind vor allem die Artikel <a href="http://www.thesite.org/travelandfreetime/festivals/preparation/festivaltips">&#8222;Festival Tips&#8220;</a>, <a href="http://www.thesite.org/travelandfreetime/festivals/health/avoidingmudatfestivals">&#8222;Avoiding mud ad festivals&#8220;</a> und <a href="http://www.thesite.org/travelandfreetime/festivals/health/safesexatfestivals">&#8222;Safe sex at festivals&#8220;</a>.</li>
</ul>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/lupuslucens.wordpress.com/186/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/lupuslucens.wordpress.com/186/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/lupuslucens.wordpress.com/186/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/lupuslucens.wordpress.com/186/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/lupuslucens.wordpress.com/186/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/lupuslucens.wordpress.com/186/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/lupuslucens.wordpress.com/186/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/lupuslucens.wordpress.com/186/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/lupuslucens.wordpress.com/186/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/lupuslucens.wordpress.com/186/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/lupuslucens.wordpress.com/186/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/lupuslucens.wordpress.com/186/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/lupuslucens.wordpress.com/186/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/lupuslucens.wordpress.com/186/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=lupuslucens.wordpress.com&amp;blog=11769627&amp;post=186&amp;subd=lupuslucens&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>In 140 Zeichen an die Welt (oder: Politische Hetze in Facebook, Twitter &amp; Co.)</title>
		<link>http://lupuslucens.wordpress.com/2010/05/09/in-140-zeichen-an-die-welt/</link>
		<comments>http://lupuslucens.wordpress.com/2010/05/09/in-140-zeichen-an-die-welt/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 09 May 2010 20:30:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Clemens Wolf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Cogitandum]]></category>
		<category><![CDATA[facebook]]></category>
		<category><![CDATA[moschee]]></category>
		<category><![CDATA[politische hetze]]></category>
		<category><![CDATA[twitter]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine Meinung zu haben ist eine Sache. Wie man diese Meinung vertritt, eine andere. Zu sagen, man sei gegen den Bau von Moscheen in Österreich, ist legitim – umso mehr, wenn man dies sachlich argumentieren kann. Solche Aussagen dagegen sind es nicht: Brauchen wir sicher 2 Moscheen in Graz für des scheiß Gsindelwerk wie geild [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=lupuslucens.wordpress.com&amp;blog=11769627&amp;post=142&amp;subd=lupuslucens&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine Meinung zu haben ist eine Sache. Wie man diese Meinung vertritt, eine andere. Zu sagen, man sei gegen den Bau von Moscheen in Österreich, ist legitim – umso mehr, wenn man dies sachlich argumentieren kann. Solche Aussagen dagegen sind es nicht:</p>
<blockquote><p>Brauchen wir sicher 2 Moscheen in Graz für des scheiß Gsindelwerk</p></blockquote>
<blockquote><p>wie geild [sic!] belgien will kopftücher bei türkengsindel und so verbieten <img src='http://s0.wp.com/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':D' class='wp-smiley' /> </p></blockquote>
<p>Egal, wie man grundsätzlich zur Moscheen-Debatte in Österreich oder zu Migrationsfragen steht – Aussagen dieser Art sind keinesfalls tolerabel und Menschen, die ihre Meinung nur so aritkulieren können, disqualifizieren sich in meinen Augen sowohl auf sachlicher als auch auf menschlicher Ebene in jedem Dialog, jeder Diskussion.<br />
<span id="more-142"></span></p>
<p>Zu lesen ist solche Hetze nicht nur in einschlägigen Foren im Internet, sondern auch öffentlich und praktisch für jeden zugänglich in Netzwerken wie Facebook, Twitter und Co., gepostet als Status-Updates, Pinnwandeinträge, Diskussionsbeiträge in Interessensgemeinschaften („Gruppen“) etc.</p>
<p>Problematisch ist das in mehrerlei Hinsicht:</p>
<ul>
<li>Nicht nur für Facebook, sondern Netzwerke und Foren im Allgemeinen gilt, dass die Hemmschwelle der Nutzer im Vergleich zum „echten Leben“ deutlich sinkt. Selbst auf Seiten wie eben Facebook, wo jeder Post mit Name und Foto versehen ist, fühlt sich der User „anonym“, da er niemandem direkt gegenübersteht und mit anderen Usern nur schriftlich kommuniziert.</li>
<li>Aus demselben Grund schaukeln sich auch Diskussionen sehr leicht hoch: Man ist der Reaktion des Gegenübers nicht unmittelbar ausgeliefert und wird somit „mutiger“, spricht Dinge aus, die man sonst anders formulieren oder gar nicht sagen würde.</li>
<li>Auch wenn Foren und Netzwerke grundsätzlich moderiert sind, um allzu krassen Beiträgen vorzubeugen, ist in der Realität natürlich schwer zu kontrollieren, was wirklich gepostet wird und Meinungsmache und Gruppenbildung auch nur schwer Einhalt zu gebieten. Für Polemisieren und Hetze bietet das Internet also den perfekten Nährboden.</li>
</ul>
<p>Mehr als das beschäftigt mich aber noch die Frage, was hinter solchen Aussagen steht. Wodurch entwickelt man so einen Hass auf andere Menschen (oder genauer gesagt: auf gewisse andere Menschen)? Natürlich gibt es dazu hunderttausend Erklärungen, Antworten und Interpretationsversuche, die größtenteils auch einleuchten mögen – aber wirklich verstehen werde ich diesen Hass wohl trotzdem nie.</p>
<p>Nachsatz: Eine Meinung zu haben ist eine Sache. Solch einen Hass zu entwickeln eine andere.</p>
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		<title>Ziemlich irrsinniger Blödsinn: Milli, Mitzi und die bösen Katholiken</title>
		<link>http://lupuslucens.wordpress.com/2010/05/01/ziemlich-irrsinniger-bloedsinn/</link>
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		<pubDate>Sat, 01 May 2010 11:33:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Clemens Wolf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Cogitandum]]></category>
		<category><![CDATA[lisa gadenstätter]]></category>
		<category><![CDATA[orf]]></category>
		<category><![CDATA[roman rafreider]]></category>
		<category><![CDATA[zib20]]></category>
		<category><![CDATA[zibflash]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8222;Es war einmal ein Mann. Dieser Mann war der Chef des Österreichischen Rundfunks und er hatte einen Traum: den Traum einer neuen Nachrichtensendung auf ORF1, die abgestimmt auf ein junges Publikum in kompakter Form Nachrichten auf einem hohen Niveau liefern sollte. Und weil er ein sehr mächtiger Mann war, erfüllte er sich diesen Traum auch. [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=lupuslucens.wordpress.com&amp;blog=11769627&amp;post=118&amp;subd=lupuslucens&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>&#8222;Es war einmal ein Mann. Dieser Mann war der Chef des Österreichischen Rundfunks und er hatte einen Traum: den Traum einer neuen Nachrichtensendung auf ORF1, die abgestimmt auf ein junges Publikum in kompakter Form Nachrichten auf einem hohen Niveau liefern sollte. Und weil er ein sehr mächtiger Mann war, erfüllte er sich diesen Traum auch. Die neue Nachrichtensendung nannte er ZIB20. Aber er war ein gieriger Mann und so war ihm eine Nachrichtensendung nicht genug. Deshalb kreierte er auch noch den ZIBflash und die ZIB24.&#8220;</em></p>
<p>Was sich im Märchen so schön anhört und anfangs auch in der Wirklichkeit ganz vielversprechend gewirkt hat, hat sich in den letzten zweieinhalb Jahren grob gesagt auf das Niveau der Nachrichtensendungen der Privatsender „heruntergesandelt“ – zumindest was die Leistungen der Moderatoren (oder neudeutsch: Anchormen/-women) betrifft. Diese drücken sich sprachlich mehr als schlampig aus, wirken teilweise voreingenommen und geben mehr oder weniger subtil (manchmal auch geradezu unverhohlen) ihre Meinung von sich, selbst wenn das ziemlich unpassend ist.</p>
<p>Interessanterweise reicht es, einen Donnerstagnachmittag vor dem Fernseher zu verbringen, um meine Behauptungen anhand von mehreren Beispielen zu untermauern.<br />
<span id="more-118"></span></p>
<p><span style="text-decoration:underline;">Beginnen wir bei den sprachlichen Fehltritten:</span></p>
<p>Matthias Euba berichtete im &#8222;ZIBflash&#8220; über Miley Cyrus‘ neuen Film, nannte den Teenie-Star aber konsequent „Milli Sürus“ &#8211; an sich kein großer Faux-pas. Andererseits ist es erstens immer ein wenig peinlich, wenn die Namen von bekannten Menschen im Fernsehen oder Radio so haarsträubend falsch ausgesprochen werden, in diesem Fall noch dazu auf relativ unerklärliche Weise, denn Grundkenntnisse in Englisch könnten Herrn Euba bei dieser Aussprache eigentlich schon stutzig gemacht haben. Zweitens sollte man eigentlich annehmen, dass Miley Cyrus doch zumindest dem Namen nach bekannt ist (zum einen, weil sie die bestverdienende Unter-18-Jährige in Hollywood ist, zum anderen auch wegen ihres Vaters Billy Ray Cyrus, einem bekannten Country-Sänger). Drittens (für den Fall, dass erstens und zweitens wirklich versagen), gäbe es noch immer die Möglichkeit die Person einfach zu recherchieren – in Zeiten des Internets wirklich keine Hexerei.</p>
<p>Auch Lisa Gadenstätter zeigte sich in der &#8222;ZIB20&#8243; an diesem Donnerstag sprachlich nicht wirklich besser begabt als ihr Kollege: Mehrmals schaffte sie es innerhalb der sieben Minuten-Sendung „als“ statt „wie“ in einem Vergleich zu verwenden (Beispiel: drei Mal so groß als angenommen). Passiert einem dieser Fehler einmal, kann noch angenommen werden, dass es sich um ein Versehen handelt. Lisa Gadenstätter ist er allerdings wiederholt und bei verschiedenen Meldungen passiert – da besteht die Befürchtung, dass sie es wirklich nicht besser weiß.</p>
<p>Zu guter Letzt berichtete Fräulein Gadenstätter noch über eine Marien-Erscheinung, die ein italienischer Seher für den 1. Mai in einem Kärntner Ort prophezeit hatte. Dabei sprach die Moderatorin davon, dass diese Erscheinung den Ort im Bad St. Leonhard im Lavanttal „heimsuchen“ soll. Das Wort „heimsuchen“ kann wohl nicht ganz passend sein in diesem Zusammenhang – in Begriffswörterbüchern findet man Synonyme wie „befallen“ oder „beschleichen“ und auch an sich hat das Wort „heimsuchen“ eindeutig eine negative Konnotation. Wie das mit einer mutmaßlichen Erscheinung der in der christlichen Theologie überaus positiv besetzten Figur der Jungfrau und Gottesmutter Maria zusammenpasst, bleibt fraglich.</p>
<p>Darüber hinaus wurde die Marienerscheinung mit an Hartnäckigkeit grenzender Konsequenz als „geplant“ (und nicht als „vorausgesagt“ o. Ä.) bezeichnet (und so sogar unter einem nichtssagenden Foto als Meldungstitel eingeblendet), was natürlich auch Humbug ist, denn das Eintreten dieses Ereignisses ist zwar vorhergesagt, aber nicht geplant (außer vielleicht von Maria selbst, allerdings würde auch in diesem Fall die Formulierung seltsam anmuten).</p>
<p><span style="text-decoration:underline;">Und auch für die Meinungsmache in der &#8222;ZIB20&#8243; kann ich mit Beispielen aufwarten:</span></p>
<p>Schon in der Anmoderation für den oben erwähnten Beitrag über die „geplante“ Kärntner Marienerscheinung war deutlich herauszuhören, was die Moderatorin von dieser Meldung hielt. Auch danach hielt sie sich mit sarkastischen Kommentaren nicht unbedingt zurück, leitete beispielsweise in süffisantem Ton mit dem Satz „Und wie das Wetter zur Erscheinung wird, erfahren Sie von…“ zur Wettervorhersage über. Um ehrlich zu sein finde ich die ganze Sache auch ein wenig lächerlich. Wenn ich das in meinem Blog schreibe, braucht sich darüber auch kein Mensch aufzuregen – anders ist das in meinen Augen allerdings bei einer Moderatorin einer bundesweiten Nachrichtensendung. In Nachrichten haben die Meinungen der Berichterstattenden nichts verloren, das gilt auch für die Moderatoren.</p>
<p>Ein wenig weiter zurück liegt da eine Aussage von Roman Rafreider, der die Berichterstattung über einen Missbrauchsfall in einem Pflegeheim mit den Worten „ausnahmsweise nicht in der katholischen Kirche“ kommentierte. Abgesehen davon, dass dieser Satz bei einem so ernsten Thema so oder so unangebracht erscheint, kommt er einer Pauschalverurteilung gleich und reduziert Missbrauch zu einem Thema, das nur die katholische Kirche betrifft. Insofern ist dieser Kommentar nicht nur unpassend, sondern auch schlicht und einfach falsch.</p>
<p>Solche Äußerungen bzw. diese Art der Berichterstattung mögen den Moderatoren und der Redaktion zwar als „cool“ erscheinen, wahrscheinlich steht dahinter auch ein Versuch, das junge Publikum zurückzuködern, das zu den „ProSieben AustriaNews“ und „ATV aktuell“ abgewandert ist, allerdings steht dieser Umgang der Moderatoren in direktem Widerspruch zum Objektivitätserfordernis, das der ORF im Punkt 1.5.1 seiner Programmrichtlinien festgehalten hat:</p>
<blockquote><p>Jedes Programmelement in Nachrichtensendungen, Journalen und anderen Sendungen, die unmittelbar der aktuellen Berichterstattung dienen, muss den Erfordernissen der Objektivität entsprechen. Zu den Programmelementen, die unter Wahrung des Grundsatzes der Objektivität zu gestalten sind, gehören auch Sachanalysen und <strong>Moderationen</strong>, nicht jedoch Meinungskommentare.</p></blockquote>
<p style="text-align:right;">(Hervorhebung von mir)</p>
<p><em>Mit Dank an Michael W., der den Rafreider-Kommentar und das Zitat aus den Programmrichtlinien recherchiert und auf Facebook veröffentlicht hat.</em></p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/lupuslucens.wordpress.com/118/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/lupuslucens.wordpress.com/118/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/lupuslucens.wordpress.com/118/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/lupuslucens.wordpress.com/118/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/lupuslucens.wordpress.com/118/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/lupuslucens.wordpress.com/118/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/lupuslucens.wordpress.com/118/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/lupuslucens.wordpress.com/118/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/lupuslucens.wordpress.com/118/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/lupuslucens.wordpress.com/118/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/lupuslucens.wordpress.com/118/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/lupuslucens.wordpress.com/118/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/lupuslucens.wordpress.com/118/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/lupuslucens.wordpress.com/118/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=lupuslucens.wordpress.com&amp;blog=11769627&amp;post=118&amp;subd=lupuslucens&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>IuS: Physik à la &#8222;BILD&#8220; und warum das Blödsinn ist</title>
		<link>http://lupuslucens.wordpress.com/2010/04/11/ius-physik-a-la-bild/</link>
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		<pubDate>Sun, 11 Apr 2010 17:15:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Clemens Wolf</dc:creator>
				<category><![CDATA[In uneigener Sache]]></category>

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		<description><![CDATA[Es ist zwar sicher nicht die schlimmste, haarsträubendste oder widersinnigste Story in &#8222;BILD&#8220;, die Berichterstattung über den LHC des CERN und mögliche Gefahren im Zusammenhang mit dieser Maschine - aber es ist durchaus interessant, was &#8222;BILD&#8220; und andere Medien sich dazu zusammenreimen&#8230; Hier ein sehr guter und auch für Laien wie mich verständlicher Gastbeitrag im &#8222;BILDblog&#8220;, [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=lupuslucens.wordpress.com&amp;blog=11769627&amp;post=115&amp;subd=lupuslucens&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist zwar sicher nicht die schlimmste, haarsträubendste oder widersinnigste Story in &#8222;BILD&#8220;, die Berichterstattung über den LHC des CERN und mögliche Gefahren im Zusammenhang mit dieser Maschine - aber es ist durchaus interessant, was &#8222;BILD&#8220; und andere Medien sich dazu zusammenreimen&#8230;</p>
<p>Hier ein sehr guter und auch für Laien wie mich verständlicher Gastbeitrag im &#8222;BILDblog&#8220;, der mit den Weltuntergangstheorien von &#8222;BILD&#8220; &amp; Co. aufräumt und auch sonst einiges klarstellt:</p>
<p><a href="http://www.bildblog.de/massives-spontanes-existenzversagen-verschoben/">Massives spontanes Existenzversagen verschoben « BILDblog</a>.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/lupuslucens.wordpress.com/115/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/lupuslucens.wordpress.com/115/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/lupuslucens.wordpress.com/115/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/lupuslucens.wordpress.com/115/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/lupuslucens.wordpress.com/115/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/lupuslucens.wordpress.com/115/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/lupuslucens.wordpress.com/115/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/lupuslucens.wordpress.com/115/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/lupuslucens.wordpress.com/115/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/lupuslucens.wordpress.com/115/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/lupuslucens.wordpress.com/115/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/lupuslucens.wordpress.com/115/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/lupuslucens.wordpress.com/115/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/lupuslucens.wordpress.com/115/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=lupuslucens.wordpress.com&amp;blog=11769627&amp;post=115&amp;subd=lupuslucens&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>In was für einer Welt leben wir eigentlich?</title>
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		<pubDate>Mon, 05 Apr 2010 20:58:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Clemens Wolf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Cogitandum]]></category>
		<category><![CDATA[bettler]]></category>
		<category><![CDATA[prater]]></category>

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		<description><![CDATA[Manchmal finde ich es einfach nur erschreckend und beschämend, wie andere Menschen sich verhalten. Auch die zwei folgenden Begebenheiten rufen diese Gefühle in mir hervor. Das erste Beispiel: Eine junge Frau geht am Karfreitag durch die Grazer Innenstadt und gibt einem alten Mann, offensichtlich einem Bettler, 10 € &#8211; eine großzügige Geste. Von den Passanten und [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=lupuslucens.wordpress.com&amp;blog=11769627&amp;post=108&amp;subd=lupuslucens&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Manchmal finde ich es einfach nur erschreckend und beschämend, wie andere Menschen sich verhalten. Auch die zwei folgenden Begebenheiten rufen diese Gefühle in mir hervor.</p>
<p>Das erste Beispiel: Eine junge Frau geht am Karfreitag durch die Grazer Innenstadt und gibt einem alten Mann, offensichtlich einem Bettler, 10 € &#8211; eine großzügige Geste. Von den Passanten und Umstehenden wird diese Geste aber nicht etwa positiv wahrgenommen, vielmehr schütteln sie die Köpfe, bedenken die junge Dame mit missbilligenden und feindseligen Blicken und äußern sich abfällig über sie. Egal, wie man grundsätzlich zur Bettler-Debatte steht, man darf nicht aus den Augen verlieren, dass Betteln nicht immer organisierte Geldmacherei ist, sondern der Großteil der Bettler obdach- und mittellose Menschen sind, denen keine andere Möglichkeit bleibt. Insofern finde ich, könnte man gerade zu Ostern einmal ein bisschen über den Tellerrand hinaus schauen und an die denken, denen es weniger gut geht. Keiner muss einem Bettler Geld geben, wenn er das nicht möchte – aber man braucht sich auch nicht gleich darüber zu alterieren, wenn andere das tun.</p>
<p>Das zweite Beispiel finde ich noch weit erschreckender: Samstagabend ist ein Mann im Wiener Prater ums Leben gekommen. Vermutlich im betrunkenen Zustand hatte er nach der Fahrt mit einem Hochgeschwindigkeitskarussell versucht, auf das bereits wieder fahrende Karussell aufzuspringen – er wurde vom Karussell erfasst und erlitt so starke Verletzungen, dass er noch an der Unfallstelle starb. Statt zu helfen regten sich Fahrgäste des Karussells auf, warum der Betreiber die Fahrt unterbrochen habe, dass man den Mann doch wegschaffen solle und sie ihre bereits bezahlte Fahrt vollständig konsumieren wollten. Ich finde es schockierend, wie wenig es diese Leute das Schicksal des jungen Mannes berührt hat. Lieber regten sie sich über Banalitäten auf – während dieser Mensch starb.</p>
<p>Da kann man sich echt nur fragen: <strong>In was für einer Welt leben wir eigentlich???</strong></p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/lupuslucens.wordpress.com/108/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/lupuslucens.wordpress.com/108/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/lupuslucens.wordpress.com/108/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/lupuslucens.wordpress.com/108/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/lupuslucens.wordpress.com/108/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/lupuslucens.wordpress.com/108/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/lupuslucens.wordpress.com/108/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/lupuslucens.wordpress.com/108/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/lupuslucens.wordpress.com/108/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/lupuslucens.wordpress.com/108/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/lupuslucens.wordpress.com/108/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/lupuslucens.wordpress.com/108/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/lupuslucens.wordpress.com/108/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/lupuslucens.wordpress.com/108/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=lupuslucens.wordpress.com&amp;blog=11769627&amp;post=108&amp;subd=lupuslucens&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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